Freitag, 11. Oktober 2013

Die ersten Schritte

Die Werkstatt ist aufgebaut, die ersten Arbeitsschritte sind besprochen und die Aufgaben verteilt. Jetzt beginnen die Azubis, ihr Motorrad zu zerlegen. Eine richtige Entdeckungsreise: Keiner von ihnen ist bisher so tief in die Technik eines Motorrads vorgedrungen. Zweimal im Monat wird sich das Team treffen, um an der Yamaha zu arbeiten, bis sie wieder fahrbereit und vom TÜV abgenommen ist.

Der Zahn der Zeit hat deutliche „Biss-Spuren“ hinterlassen
Der Anfang ist gemacht: Stolze Azubis mit ihrem „Naked Bike“
Die Hupe muss auch runter
Gut bestückt: Werkstattausrüstung aus dem Louis-Katalog
Schon besorgt: Ersatz- und Verschleißteile

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Ein Motorrad lernt fliegen!

Wir haben einen tollen Raum gefunden, wo unser Azubi-Team in aller Ruhe an der
XJ 650 arbeiten kann: Eine ehemalige Lager-Etage direkt hinter der Filiale in der Hamburger Süderstraße. Der Haken an der Sache: Es gibt in dem Gebäude keinen Lastenaufzug und unser Raum liegt im zweiten Stock. Zum Glück funktioniert die alte Seilwinde noch. Und so kam die Yamaha schließlich auf dem Luftweg ans Ziel.


Sie ist da: Ankunft in der Süderstraße
Befreit vom Staub der Jahre: Erstmal gründlich reinigen
An einer sauberen Maschine macht das Schrauben viel mehr Spaß
Tauziehen: Projektleiter Guido gegen viereinhalb Zentner Yamaha
Lufttransport: Die Yamaha auf dem Weg in die Werkstatt
Planungsphase: Sitzung des Azubi-Teams

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Erste Begegnung!


Das Motorrad

Das passende Motorrad ist gefunden: eine fast 30 Jahre alte Yamaha XJ 650!


Als Yamaha diese Maschine 1980 auf den Markt brachte, war sie eine kleine Sensation. Sie war für damalige Verhältnisse ein richtig sportliches Motorrad, fast 200 km/h schnell, mit 230 kg relativ leicht und gleichzeitig mit Kardanantrieb und guter Soziustauglichkeit bestens für den Alltag gerüstet. In den folgenden Jahren erwarb sich die XJ 650 durch ihre Zuverlässigkeit auch noch den Ruf ein unverwüstlicher Kumpel für alle Gelegenheiten zu sein. 13.863 Stück wurden insgesamt in Deutschland zugelassen.

Sollen wir sie Dornröschen nennen?

Unser Exemplar stammt aus dem Jahr 1984, wird also bald 30. Rein äußerlich befindet sich die XJ in einem relativ guten Originalzustand. Aber Lack und Rost lassen jetzt schon eine Menge Arbeit erwarten. Wie es hinter der Fassade aussieht, werden die Azubis herausfinden müssen. Was sie dabei entdecken, wie sie mit den anstehenden Herausforderungen fertig werden und welche Ideen sie für den Umbau entwickeln, werden wir über die kommenden Wochen hier detailliert dokumentieren.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Ausbildungsprojekt bei Louis:
Azubis restaurieren „Scheunenfund“

Ein altes Motorrad finden, komplett zerlegen und dann Stück für Stück wieder auf- und umbauen: Dieser Schraubertraum wird jetzt für eine Gruppe von Azubis wahr, die ihre Einzelhandels-Ausbildung bei Europas größtem Zubehörhändler machen.

Überall in Deutschland, in Garagen, Scheunen, Schuppen, schlummern fast vergessen viele alte Motorräder. Eines davon werden sechs Louis-Auszubildende in den kommenden Monaten zu neuem Leben erwecken. Die Azubis, übrigens alle angehende Einzelhandelskaufleute, sollen das Motorrad komplett zerlegen, restaurieren und nach ihren eigenen Vorstellungen umbauen. Sie sollen dabei Motorrad-Technik hautnah erleben und Werkzeuge, Pflegemittel und Zubehörteile genau kennenlernen, also genau die Produkte, die sie verkaufen. Außerdem sollen die Azubis das Projekt 
selbstständig und im Team durchziehen. Es geht also um die Entwicklung sowohl fachlicher als auch sozialer Kompetenz – und um die Fähigkeit sparsam zu planen: 
Für das komplette Projekt stehen den Azubis exakt 2014 Euro zur Verfügung. Das knappe Budget wurde auch deshalb bewusst gewählt, um zu zeigen, wie viel mit 
relativ wenig Geld zu erreichen ist.